Abfiltrierbare Stoffe
Feststoffe, die bei einer festgelegten Filtration aus dem Abwasser zurĂŒckgehalten werden. Sie beschreiben die partikulĂ€re Belastung.
Feststoffe, die bei einer festgelegten Filtration aus dem Abwasser zurĂŒckgehalten werden. Sie beschreiben die partikulĂ€re Belastung.
Gereinigter Abwasserstrom, der eine KlÀranlage oder einen Anlagenteil verlÀsst.
Stoffmenge, die mit dem Ablauf pro Zeiteinheit aus einer Anlage ausgetragen wird.
Durch Gebrauch verĂ€ndertes Wasser sowie Wasser, das von bebauten oder befestigten FlĂ€chen abflieĂt.
Mechanische, biologische und chemische Verfahren zur Reinigung von Abwasser.
Rohrleitung oder Bauwerk zum Sammeln und Ableiten von Abwasser.
Bundesrechtliche Verordnung mit Anforderungen an das Einleiten von Abwasser aus verschiedenen Herkunftsbereichen.
Bedingungen, bei denen gelöster Sauerstoff vorhanden ist.
Stickstoff in Form von Ammonium. Er wird bei der Nitrifikation ĂŒber Nitrit zu Nitrat oxidiert.
Bedingungen ohne freien Sauerstoff und ohne nutzbaren gebundenen Sauerstoff wie Nitrat.
Bedingungen ohne freien Sauerstoff, bei denen beispielsweise Nitrat als Sauerstoffquelle genutzt werden kann.
Flockiger Schlamm aus Mikroorganismen und weiteren Feststoffen der biologischen Abwasserreinigung.
Reaktor, in dem Mikroorganismen gelöste und fein verteilte Abwasserinhaltsstoffe abbauen.
Eintrag von Luft beziehungsweise Sauerstoff fĂŒr biologische Abbauprozesse und die Nitrifikation.
Sauerstoffmenge, die Mikroorganismen innerhalb von fĂŒnf Tagen zum Abbau biologisch abbaubarer organischer Stoffe benötigen.
Verfahren, bei dem phosphatspeichernde Mikroorganismen zur verstÀrkten Phosphorentfernung genutzt werden.
Belebtschlamm mit schlechten Absetzeigenschaften, hĂ€ufig durch ĂŒbermĂ€Ăiges Wachstum fadenförmiger Mikroorganismen.
MaĂ fĂŒr die Menge chemisch oxidierbarer Stoffe im Abwasser und damit ein wichtiger Belastungsparameter.
Biologischer Abbau von Nitrat ĂŒber Zwischenstufen zu gasförmigem Stickstoff unter anoxischen Bedingungen.
Rohrleitung, in der Abwasser mit einer Pumpe unter Druck gefördert wird.
Abwassermenge, die innerhalb einer bestimmten Zeit einen Messquerschnitt passiert, zum Beispiel in mÂł/h.
Vom Betreiber durchgefĂŒhrte Kontrollen, Messungen und Dokumentationen des Anlagenbetriebs.
TatsÀchlich angeschlossene oder betrachtete Einwohner.
VergleichsgröĂe, mit der gewerbliche oder industrielle Schmutzfrachten auf die Belastung eines Einwohners umgerechnet werden.
BemessungsgröĂe fĂŒr die Belastung einer KlĂ€ranlage; sie ergibt sich aus Einwohnerzahl und Einwohnergleichwerten.
Technische und organisatorische MaĂnahmen zum Schutz vor explosionsfĂ€higen AtmosphĂ€ren, beispielsweise in bestimmten SchĂ€chten oder Gasbereichen.
Mikroorganismen mit fadenförmigem Wachstum; ein ĂŒbermĂ€Ăiges Auftreten kann BlĂ€h- oder Schwimmschlamm begĂŒnstigen.
Gasgemisch aus der Schlammfaulung, hauptsÀchlich aus Methan und Kohlendioxid.
Anaerober Abbau organischer Schlammstoffe; dabei entstehen stabilisierter Schlamm und Faulgas.
Ăbertragung von Messwerten, Meldungen und Steuerbefehlen zwischen entfernten Anlagen und einer Zentrale.
Feststellen, ob in BehĂ€ltern, SchĂ€chten oder engen RĂ€umen eine sichere AtmosphĂ€re fĂŒr das Betreten vorliegt.
UnerwĂŒnscht in die Kanalisation gelangendes Wasser, zum Beispiel Grundwasser durch Undichtigkeiten oder fehlangeschlossene Drainagen.
GerÀt zur stufenlosen Drehzahlregelung elektrischer Motoren, beispielsweise von Pumpen und GeblÀsen.
Chemikalien, meist Eisen- oder Aluminiumsalze, mit denen gelöster Phosphor in abtrennbare Verbindungen ĂŒberfĂŒhrt wird.
Chemisches Verfahren, bei dem gelöste Stoffe in schwer lösliche und abtrennbare Verbindungen ĂŒberfĂŒhrt werden.
System zur Ăberwachung gefĂ€hrlicher Gaskonzentrationen und gegebenenfalls des Sauerstoffgehalts.
FĂŒr aerobe biologische Prozesse benötigter Sauerstoff; ein zentraler Regel- und Kontrollwert in Belebungsanlagen.
MessgröĂe fĂŒr den organisch gebundenen Kohlenstoff in einer Probe.
Summe aller in einer Probe enthaltenen Phosphorverbindungen.
Summe verschiedener Stickstoffverbindungen in einer Probe.
Wassermenge, die eine Anlage oder ein Anlagenteil innerhalb einer bestimmten Zeit aufnehmen oder behandeln muss.
Eindringen von Grund- oder Fremdwasser durch undichte KanÀle, SchÀchte oder Bauwerke.
Gesamtsystem aus KanÀlen, SchÀchten, Pumpwerken und Sonderbauwerken zum Sammeln und Ableiten von Abwasser.
Weitgehend von Feststoffen befreites gereinigtes Wasser, beispielsweise nach der Absetzphase eines SBR.
Anlage zur mechanischen, biologischen und gegebenenfalls chemischen Reinigung von Abwasser.
Bei der Abwasserbehandlung anfallender Schlamm, der weiterbehandelt und verwertet oder entsorgt wird.
MessgröĂe fĂŒr die elektrische LeitfĂ€higkeit des Wassers und damit ein Hinweis auf die Menge gelöster Ionen.
Erfassung des Durchflusses oder der Abwassermenge, beispielsweise mit magnetisch-induktiven oder anderen Messverfahren.
Kleinstlebewesen wie Bakterien und Protozoen, die einen groĂen Teil der biologischen Abwasserreinigung leisten.
Kanalsystem, in dem Schmutz- und Niederschlagswasser gemeinsam abgeleitet werden.
Gemisch aus Schmutz- und Niederschlagswasser in einer Mischkanalisation.
Abtrennung des Belebtschlamms vom biologisch gereinigten Abwasser durch Sedimentation.
Wasser aus Regen, Schnee oder Hagel, das von befestigten oder bebauten FlĂ€chen abflieĂt.
Stickstoffanteil des Nitrats. Nitrat entsteht bei der Nitrifikation und wird bei der Denitrifikation abgebaut.
Biologischer Prozess, bei dem Ammonium ĂŒber Nitrit zu Nitrat oxidiert wird.
Stickstoffanteil des Nitrits. Nitrit ist ein Zwischenprodukt der Nitrifikation und sollte im Ablauf nur in geringer Konzentration auftreten.
Kontinuierliche oder hÀufig automatisierte Messung eines Parameters direkt im Prozess.
Gelöster, unmittelbar verfĂŒgbarer Anteil des Phosphors im Wasser.
MaĂ dafĂŒr, ob eine wĂ€ssrige Lösung sauer, neutral oder alkalisch ist.
Entfernung von Phosphor aus dem Abwasser, biologisch, chemisch oder in Kombination.
Entnahme einer möglichst reprĂ€sentativen Wasser- oder Schlammprobe fĂŒr Untersuchungen.
System zur Visualisierung, Bedienung, Ăberwachung und Dokumentation technischer Prozesse.
Anlage zum Fördern von Abwasser, wenn der Weitertransport im freien GefÀlle nicht möglich ist.
Mechanische Reinigungsstufe, die Grobstoffe wie Hygieneartikel, Holz oder Kunststoff zurĂŒckhĂ€lt.
Im Rechen zurĂŒckgehaltene Grobstoffe, die anschlieĂend entwĂ€ssert und entsorgt werden.
MessgröĂe fĂŒr die oxidierenden oder reduzierenden Bedingungen im Wasser; hilfreich zur Prozessbeurteilung.
Sammelbegriff fĂŒr Bauwerke zur Speicherung oder Behandlung von Regen- beziehungsweise Mischwasser.
Becken zur Behandlung verschmutzten Niederschlagswassers, insbesondere durch Sedimentation.
Entlastungsbauwerk im Mischsystem, das bei hohen ZuflĂŒssen einen Teil des Mischwassers ableitet.
Bauwerk im Mischsystem, das Mischwasser speichert, teilweise behandelt und bei Bedarf entlastet.
RĂŒckfĂŒhrung eines Teilstroms innerhalb des Reinigungsprozesses, beispielsweise nitratreichen Wassers zur Denitrifikation.
Unbehandeltes Abwasser im Zulauf einer KlÀranlage.
In der NachklĂ€rung abgesetzter Belebtschlamm, der in die biologische Stufe zurĂŒckgefĂŒhrt wird.
Anlagenteil zur Abtrennung mineralischer Stoffe wie Sand, Kies und Glassplitter.
Mittlere Aufenthaltszeit der Biomasse im biologischen System; wichtig unter anderem fĂŒr eine stabile Nitrifikation.
Entzug von Wasser aus KlÀrschlamm, beispielsweise mit Zentrifugen, Pressen oder anderen EntwÀsserungsaggregaten.
Kennwert fĂŒr die Absetzeigenschaften des Belebtschlamms, ĂŒblicherweise in ml/g.
Verringerung leicht abbaubarer organischer Schlammanteile, um Geruch und weitere biologische AktivitÀt zu reduzieren.
Volumen, das eine Belebtschlammprobe nach einer festgelegten Absetzzeit einnimmt, hÀufig nach 30 Minuten.
Menge eines Stoffes, die pro Zeiteinheit mit dem Abwasser transportiert wird, zum Beispiel kg CSB/d.
Durch hÀuslichen, gewerblichen oder industriellen Gebrauch verunreinigtes Wasser.
Giftiges, korrosives und nach faulen Eiern riechendes Gas, das unter anaeroben Bedingungen entstehen kann.
Schlamm oder Feststoffe, die an die WasseroberflÀche aufschwimmen und dort eine Schicht bilden.
Abtrennung von Feststoffen durch Absinken unter dem Einfluss der Schwerkraft.
Belebungsverfahren, bei dem Beschicken, biologisches Reinigen, Absetzen und Klarwasserabzug zeitlich nacheinander im selben Becken erfolgen.
Industrielle Steuerung, die technische Anlagen nach programmierten AblÀufen automatisch steuert.
Kanal mit zusĂ€tzlichem Speichervolumen fĂŒr Regen- oder Mischwasser.
Automatische Meldung eines fehlerhaften oder kritischen Betriebszustands.
Aus mehreren Einzelproben ĂŒber einen Tag zusammengesetzte Probe zur reprĂ€sentativeren Beurteilung des Abwassers.
Wichtiger Einflussfaktor auf biologische Reaktionsgeschwindigkeiten und den Sauerstoffhaushalt.
Kanalsystem, in dem Schmutzwasser und Niederschlagswasser in getrennten Leitungen abgeleitet werden.
Masse, die nach einem festgelegten Trocknungsverfahren aus einer Probe zurĂŒckbleibt.
Masse der nach dem Trocknen verbleibenden festen Bestandteile einer Probe, beispielsweise des Belebtschlamms.
Optische MessgröĂe fĂŒr im Wasser verteilte Partikel, die Licht streuen oder abschwĂ€chen.
Stromversorgung, die wichtige Verbraucher bei einem Netzausfall fĂŒr eine begrenzte Zeit weiter versorgt.
Mechanische Reinigungsstufe, in der absetzbare Stoffe durch Sedimentation aus dem Abwasser entfernt werden.
Zentrales Bundesgesetz zum Schutz, zur Nutzung und zur Bewirtschaftung der GewÀsser.
VerhĂ€ltnis zwischen entfernter und zugefĂŒhrter Stofffracht; beschreibt die Reinigungsleistung.
Abwasserstrom, der in eine KlÀranlage oder einen Anlagenteil eintritt.
Stoffmenge, die mit dem Zulauf pro Zeiteinheit in eine Anlage gelangt.
Biomasse, die zur Regelung des Schlammalters aus dem biologischen System entfernt wird.
Wasserrechtlich festgelegter Wert, dessen Einhaltung bei einer Abwassereinleitung ĂŒberwacht wird.